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UNGARN neu entdecken.
Was der interessierte Reisende im heutigen Ungarn erleben kann, hat mit dem Klischee von Puszta und Paprika rein gar nichts zu tun. Ein Land im Wandel, das eine tausendjährige Kultur mit Modernität und Aufgeschlossenheit verbindet.
Wer etwas von der Ursprünglichkeit des einstigen Hirten- und Nomadenvolkes erfahren will, sollte sich in die pannonische Provinz begeben. Hier leben alte Bräuche noch und werden in jedem Dorf ein wenig anders zelebriert. Die regionalen Spezialitäten, angefangen bei Wildgerichten bis hin zu den ausgefallensten Mehl- und Süßspeisen werden vielerorts kunst- und stimmungsvoll von Meisterköchen serviert. Natürlich hervorragend begleitet von den originellen Weinen, die in den über 20 verschiedenen Anbaugebieten des Landes gekeltert werden. Pastorale Landschaften von beglückender Stille und ein Sternenhimmel, dessen Lichter am Firmament wohl am hellsten in ganz Europa leuchten, geben dem Reisenden das zurück, was er in der Stadt am meisten entbehrt: meditative Ruhe und einen unbegrenzten Blick auf den Horizont, beruhigende Naturlaute und das Wispern des Winds im Laub der Baumreihen, weidende Graurinder und Urschafe, Steppenseen, und, und, und…
Wir haben für Sie drei Regionen ausgesucht, die mehr als eine Reise wert sind:
Die liebliche Gegend im TAL DER VULKANE im Balaton-Nationalpark, auch Toskana Ungarns genannt.
Das Komitat BARANYA mit der Hauptstadt Pécs (Fünfkirchen) in Südungarn: sanfte Mittelgebirgslandschaft mit submediterranem Klima. Von den tiefgründigen, oft mit Bordeaux verglichenen Weinen aus Villány einmal ganz zu schweigen.
TOKAJ – das Weingebiet und die historisch, kulinarisch und landschaftlich verführerische Region rund um die Barockstadt. Renaissance eines Weingebietes mit edelsüßen Kredenzen, die schon im 17. Jahrhundert an den europäischen Königshäusern begehrt waren.
Reisebericht von Nicolas Korenika.
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